Leserbriefe
Lebensfroh und besonnen: Gemeinderätin Daniela Clementi Frey
Vor zehn Monaten haben wir Daniela Clementi Frey, FDP.Die Liberalen, in den Gemeinderat gewählt.
In einem „photo finish“ schlug sie ihre Konkurrentin von der SP und freute sich riesig. Grund für ihre Freude war nicht die knappe Niederlage der SP, denn sie sucht keine Lösungen, die sich mit dem Rechenschieber aus den parteipolitischen Machtverhältnissen ableiten lassen. Sie freute sich auf die Mitwirkung bei der Suche von Lösungen, die auch Minderheiten berücksichtigen und von diesen mitgetragen werden. – Schon lange steht ja nicht mehr einfach Rechts gegen Links.
Der Anspruch des Einzelnen auf Lohn- und Steuergerechtigkeit ist mit dem Anspruch von Firmen auf Kapitalbildung zu vereinen. Umweltschutz und Versorgungssicherheit sind zu integrieren – das haben uns gerade die jüngsten kalten Tage wieder gezeigt – und Lebensqualität darf nicht dem schnellen Profit eines unüberlegten Wachstums geopfert werden.
Es geht also darum, mehrdimensional zu denken und besonnen abzuwägen. Genau das kann Daniela Clementi Frey, und in ihrer lebensfrohen Art trägt sie dazu bei, dass sich unser Gemeinderat optimistisch und überlegt an die Lösung der Aufgaben macht, die sich ihm stellen. Deshalb bitte ich Sie um die Wiederwahl von Daniela Clementi Frey.
Peter M. Müller
BiBo 16.02.2012
Weshalb ich Daniela Clementi Frey wieder wähle
„Sport ist eine ausgezeichnete Lebensschule“. Akzeptiert! Seit einem Viertel-Jahrhundert spielen Daniela Clementi und ich zusammen Tennis; wohl über 1000 Partien. Da liegen Sieg und Niederlage oft nahe beisammen, und die Kompetenz damit umzugehen, wird kristallklar sichtbar: Daniela Clementi ist kämpferisch ohne Verbissenheit, taktisch geschickt, ausdauernd und kann sich über einen gekonnten Schlag des Gegners durchaus freuen. Ein verlorenes Spiel akzeptiert sie gelassen als wertvolle Erfahrung.
Es ist kein Zufall, dass unter erfolgreichen Politikerinnen und Wirtschaftsführern zahlreiche Leistungssportler zu finden sind.
Daniela Clementi startete ihre Arbeit im Gemeinderat Mitte 2011 und hatte somit noch wenig Gelegenheit, ihre Qualifikation zu beweisen. Was vielen in diesen letzten Monaten aufgefallen sein dürfte, ist die sicht- und spürbare Freude, mit der sich Daniela Clementi in die neuen Aufgaben eingearbeitet hat und sich mit ihrem Ressort identifiziert. Zielorientierte Jugendarbeit, Sport und Bildung sind Themen, die ihrer eigenen Biografie nahe sind. Hut ab vor einer Frau mit diesem Arbeits- und Organisationstalent: Wirtschaftswissenschaftlerin, momentan zuständig für Informatik-Schulung in einem kleinen KMU sowie Mutter und Coach zweier bald erwachsener Kinder. Dazu fröhlich, anpackend, hartnäckig und bescheiden.
Das ergibt für mich – und hoffentlich für die überwältigende Mehrheit von uns Therwilerinnen und Therwiler – eine überzeugende Wahlempfehlung für Daniela Clementi Frey.
Evelyne e Roche
BiBo 16.02.2012
Unser Friedhof
Mit dem Wachstum der Neunzigerjahre stellte sich für Therwil die Frage der Verlegung des Friedhofs und wuchs der Entschluss, ihn im Zentrum des Dorfes zu belassen. Eine Herausforderung, denn der Platz war knapp, der lehmige Boden war für Erdbestattungen ein Problem, und die kunsthistorische Bedeutung der ganzen Anlage mit Kirche, St. Anna-Kapelle und schönen Mauern forderte eine einfühlsame Architektur.
Einzig Peter Gschwind, Architekt und ehemaliger CVP-Gemeinderat, schaffte es im 2001 beschlossenen Einladungswettbewerb, den Anforderungen wirklich gerecht zu werden – mit stimmiger Urnengruft und symbolträchtig harmonischer Gartenanlage.
Umsichtig trieb Suzanne Zoller, FDP-Gemeinderätin, die Detailplanung und den nötigen Austausch der Erde voran – unterstützt von der engagierten Friedhofskommission, und sie freute sich sehr, als die Gemeindeversammlung 2003 die Stärken des Projektes erkannte und es mit allen Details genehmigte.
Die Würde der Toten und das Andachtsbedürfnis der Angehörigen erforderten eine schrittweise Realisierung.
Deshalb übergab Suzanne Zoller den Stab schliesslich an Gemeinderätin Ursula Jäggi, SP, welche die Umgestaltung 2006 einweihen konnte.
Wir wollen Frau Jäggi die im BiBo kürzlich erwähnte Anerkennung, die sie so erfahren durfte, nicht vergönnen, wollen aber doch auch all jenen danken, die den Weg ursprünglich öffneten und beschritten – und wir wollen auch zukünftig nicht vergessen, das schöne Konzept, dem die Therwilerinnen und Therwiler seinerzeit zustimmten, vollumfänglich zu realisieren – in der langsamen Gangart, die ein Friedhof verlangt.
FDP.Die Liberalen
Für den Vorstand der Sektion Therwil
Peter M. Müller
BiBo 26.01.2012
Verkehrsprobleme in Therwil
Als Vater von drei kleinen Kindern ist mir die Sicherheit im Strassenverkehr wichtig. Wenn Tempo 30 dazu beiträgt, dass weniger Unfälle in Quartierstrassen passieren ist dies zu begrüssen.
Bei der Ringstrasse grenzt das kurze 30 km/h Stück aber an einen Schildbürgerstreich. Ich möchte, dass diese Zone 30 aufgehoben und dafür der Fussgängerstreifen, der ein Schulweg ist, durch eine Ampel gesichert wird.
In einer Zone 30 sollten keine Fussgängerstreifen sein. In der Ringstrasse sind diese Teil von Schulwegen und sollten nicht aufgehoben sondern besser geschützt werden.
Mit dem kürzeren Takt des Trams und der öfter geschlossenen Barriere wird die Ringstrasse, die als Teil einer Umfahrung gedacht war, häufiger genutzt werden. Es ist Unsinnig, ein kurzes Stück einer Umfahrungsstrasse auf Tempo 30 zu begrenzen und auf mehr Sicherheit zu hoffen.
Die Smileys zeigen, dass viele Autos zu schnell fahren. Auch regelmässige Kontrollen werden nur die Kassen füllen nicht aber das Problem beseitigen. Auf dem Stück Bergab muss man auf Tempo 30 bremsen und fokussiert, auf Kosten der Fussgänger, mehr auf den Tacho als auf die Strasse. Dieses kurze Tempo 30 Stück kann die Sicherheit nicht entscheidend verbessern.
Warum kompliziert, wenn es auch einfach mit einer Ampel ginge? Die Kosten einer Lichtanlage dürften diesen Entscheid beeinflusst haben. Die Sicherheit der Schulkinder sollte uns dies aber Wert sein. Damit der Bus in Stosszeiten zwei Minuten gewinnt geben wir gerade viel Geld aus. Wenn hier auf Kosten der schwächsten Verkehrsteilnehmer gespart wird ist dies am falschen Ort.
Um den Schulweg richtig zu sichern hilft nur eine Ampel die zum Anhalten zwingt wenn dies nötig ist, sonst aber den Verkehr ungehindert mit 50 km/h fliessen lässt.
Tycho Leifels
BiBo 19.01.2012





